Da es sich in diesem Fall um ein innerhalb des Genehmigungsverfahren
nicht erforderliches Gutachten handelt, sollen an dieser Stelle ein paar
Worte darüber verloren werden – wie es zu dessen Beauftragung durch die Firma
Resopal gekommen ist.
Am 23.06.2004 präsentierte GETEC an einem runden Tisch im
Rathaus der Stadt Groß-Umstadt Zahlen, denen kein Glauben seitens der
Bürgerinitiative, seitens der Stadt und seitens des Ökoinstitutes Darmstadt
e.V. geschenkt wurde. Resopal äußerte sich in dieser Runde mit der
Bereitschaft, dass der von GETEC vorgestellte Variantenvergleich von einem
unabhängigen Gutachter geprüft werden solle – das geschah mit Beauftragung
dieses Gutachtens beim TÜV Hessen in Frankfurt.
Der Vergleich der oben benannten Anlagenkonzepte rührte aus
dem Entschluss der Bürgerinitiative „Kein Braunkohle Heizwerk in Groß-Umstadt“
ein holzhackschnitzelbefeuerten Heizkraftwerk zu favorisieren. Dies geschah
wiederum auf Vorschlag des Ökoinstitutes Darmstadt e.V..
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Das vorliegende Gutachten bestätigt die vorgelegten
Berechnungen der GETEC.
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Ein HHS-HKW weist für diesen
Anwendungsfall wirtschaftliche und emissionsseitige Nachteile gegenüber
einem BKS-HW auf.
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Ein HKW ist auf Grund des besonderen
Wärmeanforderungsprofils des Werkes Resopal (à vgl. Projektgrundlagen)
nicht wirtschaftlich* zu realisieren, weder mit Holz noch mit Braunkohlenstaub.
Hier finden Sie die abschließende Stellungnahme aus dem TÜV
– Gutachten zum download.
* eine detaillierte wirtschaftliche Betrachtung wird als
Teilgutachten nachgereicht.